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Neben den allgemeinen Vorteilen der OMA (vgl. Abschnitt 2.1) sind speziell beim Einsatz dieser Architektur für das Netz- und Systemmanagement folgende Aspekte positiv zu beurteilen:
- Man kann die gleiche Architektur sowohl für verteilte Anwendungen als auch für deren Management verwenden. Die Managementanwendungen sind Spezialfälle von verteilten Anwendungen.
- Managementfunktionalität kann leicht direkt in die verteilten Anwendungen (evtl. sogar in die Betriebssysteme von Rechnern) integriert werden.
- Durch die Möglichkeit der Verteilung kann man Teilaspekte von Managementanwendungen durch speziell dafür geeignete Systemressourcen (Hard- und Software) realisieren. Die Granularität der Verteilung sind dabei die Objekte einer Anwendung.
- Vorhandene CORBAfacilities und CORBAservices können für Managementzwecke genutzt werden. Spezielle Facilities für das Systemmanagement befinden sich in der Standardisierungsphase.
- Managementanwendungen, die unter Verwendung der OMG-IDL erstellt wurden, sind beliebig wiederverwendbar, erweiterbar und interoperabel mit anderen Anwendungen. Im Idealfall gibt es Managementframeworks für verschiedene Teilaufgaben, aus denen man sich im ,,Baukastenprinzip`` eine für den Einzelfall angemessene Lösung zusammenbauen kann.
- Im Rahmen der vorhandenen Language Mappings kann die Programmiersprache für die Implementierung von Managementanwendungen frei gewählt werden. Für SNMP und CMIP müssen ganz spezielle APIs verwendet werden. Die Auswahl der Implementierungssprache ist eingeschränkter als bei CORBA.
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