Um die Antwortzeiten einer Anwendung bestimmen zu können, ist es erforderlich, jeweils den Beginn sowie den Zeitpunkt der Ergebnispräsentation aller zu überwachenden BTAs der Anwendung zu identifizieren. Dies geschieht folgendermaßen:
Die Methodik für die Instrumentierung zur Überwachung der Subtransaktionen hängt stark von der Art der Verknüpfung der Bausteine in der eingesetzten Bausteinarchitektur ab:
In diesem Fall ist kein weiteres Eingreifen des Anwendungsentwicklers
erforderlich, die Instrumentierung kann vollständig automatisiert
durch die in Abschnitt vorgestellte
erweiterte Entwicklungsumgebung erfolgen.
In diesem Fall wird dem Anwendungsentwickler das Gerüst eines Adapters inklusive der entsprechenden Aufrufe des Meßobjektes zur Verfügung gestellt. Es verbleibt lediglich das Einfügen des Aufrufs eines geeigneten Bausteins zwischen der startTA- und der stopTA-Anweisung. Will der Entwickler mehr als einen Aufruf innerhalb eines Adapters realisieren, so ist analog der unter Verknüpfung im Client beschriebenen Methodik (siehe unten) vorzugehen.
In diesem Fall kann keine Werkzeugunterstützung angeboten werden. Der Anwendungsentwickler muß jeweils vor Aufruf eines Bausteins eine startTA-Anweisung sowie nach Rückkehr von einem Aufruf eine stopTA-Anweisung einfügen. Die stopTA-Anweisung muß als Parameter den Erfolg bzw. Mißerfolg der ausgeführten Methode des Bausteins enthalten (z.B. durch Abfangen von Exceptions).
Darüber hinaus wird kein zusätzlicher Aufwand vom Anwendungsentwickler gefordert; insbesondere die Zuordnung der einzelnen Meßwerte zu den jeweiligen Transaktionen kann vollständig automatisiert erfolgen.